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Intensiv-Seminar:
Mit Web 2.0 die Welt verändern? Digitale Weltverbesserer vernetzen sich im Zeichen der Nachhaltigkeit

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Das Intensiv-Seminar „Nachhaltigkeitskommunikation und Neue Medien“ brachte Teilnehmern, Referenten und Organisatoren zahlreiche neue Erkenntnisse zur zielgerichteten Nutzung neuer Online-Tools.

München, 23. - 24. März 2010
Am 23. und 24. März veranstaltete die Allianz Deutschland AG in München-Neuperlach (Gastgeber) gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern – VfU, UNEP-FI sowie dem forum Nachhaltig Wirtschaften – das Intensivseminar „Nachhaltigkeitskommunikation und Neue Medien“. Rund 80 Teilnehmer zeigten sich begeistert von der inspirierenden Mischung aus audiovisuellen Beiträgen und angeregten Diskussionen und gewannen so neue Erkenntnisse für die gelungene, dialogorientierte Kommunikationskultur im Web 2.0.
Was kann zur „richtigen“ Kommunikation unseres Nachhaltigkeitsengagements beitragen und wie erreichen wir eigentlich eine größere „digitale“ Verantwortung der Medien? Diesen und weiteren zentralen Fragen gingen die Referenten des zweitägigen Intensiv-Seminars gemeinsam mit Teilnehmern aus dem Finanz-, Wirtschafts- und Medienbereich nach. Sie untersuchten dabei aktuelle Trends der Neuen Medien und lernten vielseitige „Tools“ von Experten aus erster Hand kennen. Dabei weckten zunächst spannende Vorführungen und virtuelle Zeitreisen die Faszination für das Thema, um daraufhin die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 interaktiv zu beleuchten. Der Vorteil der Neuen Medien liegt hauptsächlich in dem großen Demokratisierungs- und Mobilisierungspotential, wie Prof. Dr. Wagner, Vorstand des VfU, dem Publikum erklärte. Dieses müsste nur „richtig“ geleitet werden, da es sonst zu Kontrollverlust oder anderen Risiken kommen könne, so Wagner.

Chancen nutzen – aber wie?
Im Geschäftsleben von Finanzdienstleistern können Hindernisse im Dialog mit dem Kunden auftreten, da Datenschutzrichtlinien Auskunft über die Privatsphäre von Kunden verbieten. Hierzu empfahlen Kleene & Wöltje von Utopia in ihrem Workshop, den Dialog zwischen Kunden und Dienstleister möglichst von Anfang an herzustellen, sowie die eigenen Mitarbeiter einzubinden. Die Experten verwiesen ebenfalls darauf, das eigene Nachhaltigkeitsengagement und -commitment mit einem langen Atem sowie möglichst kontinuierlich zu verfolgen.

Die richtige Taktik machts
Auch Julius van de Laar von Avaaz.org, bekannter Vertreter im Bereich Online-Campaigning, zeigte wichtige Methoden auf, wie man das Web 2.0 und die sozialen Medien für seine Nachhaltigkeitskommunikation nutzt, indem man diese neuen Tools als Taktik und weniger als Strategie begreift. Die Strategie des Unternehmens muss aber natürlich „stimmen“, wie sich alle Teilnehmer einig waren. Nach den Experten ist auch ein von Offenheit und „Redlichkeit“ getragener Dialog mit den Kunden erfolgversprechend, da dieser hilft, Kommunikationsprobleme im Vorfeld zu verhindern.
Der Slogan „Because it is about you“ beschreibe, so van de Laar, den zentralen Inhalt sowie Siegeszug der Neuen Medien – wie Facebook oder Twitter. Jeder User zieht einen ganz persönlichen Nutzen daraus, seine eigene, ihm wichtige Nachricht zu kommunizieren. Er kann damit unkompliziert sein Anliegen äußern und bildhaft mit Funktionen wie dem – in Facebook-Kreisen berühmten – „Like-Button“ Feedback erhalten. Getreu dem Motto: Keep it short and simple.

Im Web 2.0 geht alles schneller
Vom Anfänger zum Profi in einer Stunde – dies ist wohl so nur im Web 2.0 möglich, wie uns eine Teilnehmerin bestätigt, die bis zum Workshop keine nennenswerte Erfahrung mit der Internet-Welt hatte, aber nach einer Stunde bereits eine eigene Facebook-Gruppe präsentierte. Dort konnte sie ihre Projekte mit Videos, Linkhinweisen und eigenen Kommentaren darstellen und sich bereits nach wenigen Stunden über die ersten „Fans“ freuen.

Inspirierender Internetauftritt
„Ich finde es besonders inspirierend, wie die FIDOR Bank AG ihre Webseite gestaltet: Man kann dort mitdiskutieren, bloggen und gleichzeitig beraten werden!“, zeigte sich eine Teilnehmerin begeistert von der Internetseite und dem Vortrag von Matthias Kröner.

Und über einen Punkt waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung einig: Die Veränderung, die wir anstoßen, sollte eine klare Richtung haben – nämlich hin zu mehr Nachhaltigkeit und Verantwortungsübernahme für die Zukunft. Dieses inspirierende Seminar zeugte nicht nur von großer Vernetzungsbereitschaft und Mut zu authentischem Dialog - die Teilnehmer erfuhren auch viel über wichtige Tools, die sie zur Umsetzung in ihrer Unternehmensstrategie verwenden können: um die Welt auch in Zukunft nachhaltig zu verbessern.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren Sponsoren und Partnern sowie allen Teilnehmern für eine gelungene und nachhaltig informative Veranstaltung.

Vorträge:
Vortrag Alexander Wunschel
Vortrag Christian Leitz
Vortrag Fritz Lietsch
Vortrag Julius VanDeLaar
Vortrag Mariana Bozesan
Vortrag Matthias Kröner
Vortrag Matthias Patzelt
Vortrag Michael Westphal
Vortrag Thomas Derr
Vortrag Ibrahim Evsan
Sonstiges: Literatur- und Linkliste
Integral Impact Investing von Mariana Bozesan
Programm
Links: Mit Web 2.0 die Welt verändern (Facebook)
We bet that we are 1 million people who LOVE our BEAUTIFUL PLANET (Facebook)
Sustainability Conference SusCon 2010
mit dem Thema: “Biodiversity – of strategic value in a greening economy…”
am 15.
Und 16. Juni 2010
in Nürnberg
Vollwert Catering
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