Newsletter „Sustainable Finance Kompakt“ 10/2021

Liebe Mitglieder und Freunde des VfU,

anbei erhalten Sie den VfU Newsletter „Sustainable Finance Kompakt“ für den Monat Oktober 2021.

Er bietet Ihnen Hinweise auf aktuelle Aktivitäten und Initiativen, neue Publikationen sowie interessante Veranstaltungen im Kontext von Sustainable Finance – aus

  • der VfU Geschäftsstelle,
  • den VfU Mitgliedsunternehmen,
  • dem VfU Netzwerk und/oder
  • dem weiteren Umfeld (Politik, Aufsicht, Wissenschaft, Zivil-Gesellschaft etc.).

Wenn Sie zukünftig über unseren Newsletter entsprechende Hinweise zu den o.g. Themen mit der Community teilen wollen, senden Sie uns diese gerne zu, an: info@vfu.de.

Frühere Ausgaben unseres Newsletters finden Sie im Newsletter-Archiv.

Beste Grüße und bleiben Sie gesund,
Ihr VfU Team – Martin Hillenbrand, Henrik Ohlsen, Patrick Weltin und Sven Remer

🚀 AKTIVITÄTEN & INITIATIVEN

Von den VfU Mitgliedsunternehmen

Vom VfU Wissenschaftsbeirat

  • Wissenschaftsplattform Sustainable Finance (September 2021): „Policy Briefing 9/2021: Die EU Sustainable-Finance-Strategie – Implikationen für die künftige Bundesregierung 
    In ihrem jüngsten Policy Brief nehmen die Mitglieder der Wissenschaftsplattform Sustainable Finance,  überwiegend auch Mitglieder des VfU Wissenschaftsbeirates, die überarbeitete Sustainable-Finance-Strategie der EU unter die Lupe. Ihr Fazit: Die Strategie enthält vielversprechende Ansätze, bleibt aber an vielen Stellen vage und unverbindlich. Die künftige Bundesregierung sollte die Entwicklung von Ideen und Maßnahmen in bisher vernachlässigten Bereichen wie Biodiversität, Klimaneutralität im Gebäudesektor und digitalen Technologien vorantreiben. 
    Mehr Informationen zur Wissenschaftsplattform Sustainable Finance können Sie auf ihrer neuen Projekt-Website und über ihre Social-Media-Kanäle – auf Twitter und LinkedIn – erhalten.

Von VfU Partner-Unternehmen

  • Green and Sustainable Finance Cluster Germany, Bürgerbewegung Finanzwende, Frankfurt School of Finance & Management, WWF (Oktober 2021): Abschlussbericht – Ergebnisse der Bedarfserhebung zur Verstetigung eines nachhaltigen Finanzsystems in Deutschland
    Das Mandat des Sustainable-Finance-Beirats (SFB) der deutschen Bundesregierung endet mit der auslaufenden Legislaturperiode, ohne dass aktuell klar ist, ob und wie seine Funktion fortgeführt wird. Um die Frage zu untersuchen, ob es einer Verstetigung der Funktion des SFB bedarf und wie sie ggf. umgesetzt werden sollte, führte ein Projekt-Team aus Green and Sustainable Finance Cluster Germany (GSFCG), Bürgerbewegung Finanzwende, Frankfurt School of Finance & Management und dem WWF Deutschland eine empirische Untersuchung unter über 100 Sustainable Finance Fachleuten durch. Der Projektbericht spricht sich für eine Weiterentwicklung der bisherigen Funktion des SFB im Rahmen einer neuen “Vordenker und Umsetzungsplattform” aus, nach Möglichkeit unter Beteiligung verschiedener bereits existierender Akteure. Konkret werden in diesem Zusammenhang das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG), das GSFCG sowie der VfU genannt.

📅  VERANSTALTUNGEN

VfU Veranstaltungen

Bisher terminierte Veranstaltungen (weitere folgen demnächst):
Weitere Informationen zu diesen und zukünftigen VfU Veranstaltungen, sowie die Möglichkeit Veranstaltungen in Ihren Kalender zu importieren, finden Sie unter der entsprechenden Rubrik auf der VfU Homepage

VfU Partner Veranstaltungen

Bisher terminierte Veranstaltungen (weitere folgen demnächst):
Weitere Informationen zu diesen und zukünftigen VfU Partner Veranstaltungen, sowie die Möglichkeit Veranstaltungen in Ihren Kalender zu importieren, finden Sie unter der entsprechenden Rubrik auf der VfU Homepage

Veranstaltungen Dritter

      2022

Aktuelle Informationen zu kommenden Veranstaltungen Dritter finden Sie auch unter der entsprechenden Rubrik auf der VfU Homepage.

📚 VERÖFFENTLICHUNGEN

Jüngst erschienen sind folgende relevante Veröffentlichungen, von denen Sie die meisten  – nach Registrierung/Login –  auch in der VfU Mediathek finden, bewerten, kommentieren und teilen können:

Berichterstattung & Offenlegung

  • EFRAG (Oktober 2021): „Towards Sustainable Business: Good Practices in Business Model, Risks and Oppurtunities Reporting in the EU
    Eine Arbeitsgruppe der für die Erarbeitung künftiger Standards der Nachhaltigkeitsberichterstattung wichtigen EFRAG hat einen Bericht über den Status Quo und Best Practice Beispielen aktueller Nachhaltigkeitsberichterstattung veröffentlicht. Das Fazit ist durchaus kritisch und bemängelt selbst bei identifizierten Best Practice Beispielen das Fehlen von ausreichenden Informationen und Daten, die Investoren eine Bewertung über die künftigen Erfolge der Geschäftsmodelle der Unternehmen in Verbindung mit Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen erlauben. Weitere Informationen finden Sie bei Responsible Investor und der EFRAG selbst. 
  • ESAs (October 2021): „Final Report on draft Regulatory Technical Standards
    Die drei europäischen Finanzaufsichtsbehörden (ESAs) haben Entwürfe für Regeln veröffentlicht, wie Investoren im Rahmen der neuen Anti-Greenwashing-Vorschriften der EU-Taxonomie Angaben zu Produkten machen sollten.  Die geplanten technischen Regulierungsstandards (RTS) regeln, wie und in welchem Umfang wirtschaftliche Aktivitäten, in die Finanzprodukte investieren, als ökologisch nachhaltig im Sinne der Taxonomie-Verordnung zu qualifizieren sind“. Die Standards sind Teil der Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte (Sustainable Finance Disclosure Regulation – SFDR), die Anleger einhalten müssen, um undurchsichtigen oder übertriebenen Behauptungen über die Nachhaltigkeit von Anlagestrategien vorzubeugen. Die lang erwartete Veröffentlichung erfolgte, nachdem die ESAs die ursprüngliche Frist für die Vorlage der Regeln bei der Europäischen Kommission im Juni verpasst hatten. 
  • KFW (Oktober 2021): „Beitrag von Green Finance zum Erreichen von Klimaneutralität in Deutschland
    Eine Arbeitsgruppe der für die Erarbeitung künftiger Standards der Nachhaltigkeitsberichterstattung wichtigen EFRAG hat einen Bericht über den Status Quo und Best Practice Beispielen aktueller Nachhaltigkeitsberichterstattung veröffentlicht. Das Fazit ist durchaus kritisch und bemängelt selbst bei identifizierten Best Practice Beispielen das Fehlen von ausreichenden Informationen und Daten, die Investoren eine Bewertung über die künftigen Erfolg der Geschäftsmodelle der Unternehmen in Verbindung mit Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen erlauben. 
  • TCFD (Oktober 2021): „Fourth TCFD Status Report Highlights Greatest Progress to Date on TCFD Adoption“ 
    Die Taskforce for Climate-related Financial Disclosures (TCFD) hat ihren jährlichen Status-Bericht zur aktuellen Umsetzung ihrer Berichtsanforderungen veröffentlicht. Für die Studie wurden über 1.600 TCFD Unternehmensberichte betrachtet. Insgesamt, zeigt sich die Task Force erfreut über den zunehmenden Reifegrad bei den Bemühungen um eine klimabezogene Offenlegung, betont aber auch, dass noch viel zu tun bleibt, um die Berücksichtigung von klimabezogenen Fragen in der finanziellen Entscheidungsfindung zu verankern. So zeigen sich noch deutliche Unterschiede in der Reife der Berichte sowohl innerhalb als auch zwischen verschiedenen Branchen und Regionen.
    Außerdem hat die TCFD ein Update ihrer Umsetzungs-Handreichung sowie Leitlinien zu Kennzahlen, Zielen und Übergangsplänen veröffentlicht

Biodiversität

  • Bank of China (Oktober 2021): „First Biodiversity Bonds worldwide
    Die Bank of China hat die nach eigenen Angaben die weltweit ersten Biodiversitätsanleihen begeben. Die Bank hat mit einer 2-jährigen Anleihe mit einem Kupon von 2,75 % 1 Mrd. Rmb (132 Mio. EUR) und mit einer 2-jährigen Anleihe mit einem Kupon von 0,6 % 1 Mrd. MOP (106 Mio. EUR) eingenommen. Die Erlöse aus den beiden Tranchen werden zur Finanzierung und/oder Refinanzierung von förderfähigen grünen Projekten im Zusammenhang mit der biologischen Vielfalt verwendet. Laut dem ergänzenden vorläufigen Emissionsdokument gibt es sechs förderungswürdige Projekte, die Projekte zur Erhaltung der Artenvielfalt an Land und im Wasser sowie Waldschutzgebiete in verschiedenen Teilen Chinas mit einem Gesamtwert von etwa 1,99 Mrd. RMB umfassen. 
  • CDB (September 2021): „Kunming Declaration: Ecological Civilization: Building a Shared Future for All Life on Earth 
    Der finaler Entwurf der Erklärung der UN-Biodiversitätskonferenz Konferenz (CDB) wurde im Oktober beim virtuellen ersten Teil der Konferenz veröffentlicht. Die internationale Staatengemeinschaft bekundet dabei ihren Willen, entschlossener gegen den Verlust der Biodiversität vorzugehen und bis 2050 „in Einklang mit der Natur leben“. Diese Absicht ist mit 21 grundsätzlichen Zielen unterlegt. Konkretere Ziele und Fragen der Finanzierung sollen auf dem entscheidenden zweiten Teil des CDB verabschiedet werden, der Ende April bis Anfang Mai 2022 in Kunming, China, stattfindet. Verschiedene journalistische Beiträge dazu finden sich bei ReutersGreenpeaceWWF und RiffReporter
  • Margaret Kuhlow (Oktober 2021) „There is no 1.5°C future without a healthy ocean
    In diesem Responsible Investor Artikel argumentiert Margaret Kuhlow, Global Finance Practice Leader beim WWF, dass die „blaue Wirtschaft“ nicht länger ein „Abgrund von unbekanntem Wert“ ist. Die neuesten Erkenntnisse der Klimawissenschaft zeigen, dass gesunde Ozeane von zentraler Bedeutung für die Verlangsamung des Klimwandels sind. Der Gesamtwert der Weltmeere wird auf etwa 24 Billionen US-Dollar geschätzt und der Wert der von ihnen bereitgestellten Waren und Dienstleistungen auf mindestens 2,5 Billionen US-Dollar jährlich. Entsprechend sollte der Finanzsektor Investitionen in naturbasierte Lösungen priorisieren – insbesondere solche, die einen gesunden und widerstandsfähigen Ozean unterstützen. 
  • NGFS & INSPIRE (Oktober 2021): „Biodiversity and financial stability: building the case for action – Study group interim report 
    Im April 2021 gründeten das Network for Greening the Financial System (NGFS) sowie das International Network for Sustainable Financial Policy Insights, Research, and Exchange (INSPIRE) eine gemeinsame Arbeitsgruppe, um einen Ansatz für Zentralbanken und Aufsichtsbehörden zu entwickeln, der ihnen dabei hilft, ihr Mandat im Zusammenhang mit dem Verlust der biologischen Vielfalt zu erfüllen. Ein Zwischenbericht dieser Arbeitsgruppe bietet einen Überblick über die sich abzeichnenden Aktivitäten der Zentralbanken in Bezug auf Fragen der biologischen Vielfalt sowie Überlegungen zur Rolle, die das Finanzsystem im vorgeschlagenen globalen Rahmen für die biologische Vielfalt künftig spielen könnte. Ähnlich wie bei Klimarisiken geht der Bericht auf physische Risiken ebenso wie auf transitorische Risiken ein, die sich aus dem Verlust von biologischer Vielfalt für Unternehmen und damit für Finanzinstitute ergeben können. 
  • WWF (September 2021): „Can debt capital markets save the planet? The rapid changes our planet needs are possible, but only if we pull the right levers 
    Dieser detaillierte Bericht des WWF fokussiert auf das Potenzial der Fremdkapitalmärkte im Bereich Sustainable Finance und appelliert an Finanzinstitute, durch ihre Finanzierungen „mehr Nutzen als Schaden“ zu erzeugen. Dafür hat der WWF eine eigene Maßzahl und ein Ranking entwickelt, welche – für einzelne Institute – das Verhältnis von „grünen“ Finanzierungen und Finanzierungen von Aktivitäten, die auf fossilen Brennstoffen basieren, gegenüberstellt. Daneben simuliert der Bericht einige Szenarien finanzpolitischer Entwicklungen und betont die hohe Bedeutung der laufenden Dekade als entscheidende für die Entwicklung von Biodiversität und Klima. 

Green Washing

  • Financial Times (Oktober 2021): „Tackle greenwashing to boost sustainable investment, says IMF“ 
    Regulierungsbehörden sollen Maßnahmen zum Schutz von Anlegern vor irreführenden Umweltaussagen verstärken. Laut IMF sind bis 2050 massive neue Investitionen erforderlich, um das Ziel zu erreichen, die weltweiten Kohlenstoffemissionen bis Mitte des Jahrhunderts auf Null zu reduzieren.

Klimaneutralität / Netto-Null

  • Österreichisches Klimaschutzministerium (BMK) (September 2021): „Green Finance Alliance“ 
    Das österreichische Klimaschutzministerium (BMK) startet mit seiner Initiative „Green Finance Alliance“. Im Rahmen der Initiative sind heimische Unternehmen aus der Finanzwirtschaft dazu eingeladen, ihr Kerngeschäft an den Pariser Klimazielen auszurichten, grüne Produkte und Aktivitäten auszuweiten und Klimarisiken zu managen. Mitglieder der Alliance verpflichten sich freiwillig dazu, ihre Portfolios für das Investment- und Kreditgeschäft sowie im Versicherungsbereich, für die Underwriting-Aktivitäten mit Unternehmen schrittweise klimaneutral zu gestalten. Interessierte Finanzunternehmen können sich noch bis 31. Januar 2022 für die Aufnahme in die Alliance zu bewerben. 
  • Sustainable Markets Initiative (SMI) (Oktober 2021): „A Practitioners’s Guide for Banks – Consideration for banks in setting a net zero strategy 
    Eine SMI Arbeitsgruppe von global agierenden Banken hat eine Handlungsanleitung für Banken erarbeitet, wie das Net-Zero-Ziel in den Portfolios erreicht werden kann. Dabei hat die Gruppe von Banken vor allem auf bereits vorhandenem Wissen aufgebaut und auf das Wissen und die Erfahrung von bestehende Initiativen wie PCAF oder der 2° Investing Initiative aufgebaut. Der Leitfaden ist, wie der Name verspricht, praxisorientiert und enthält bspw. konkrete Ideen für Engagement gegenüber Kunden, bringt Praxisbeispiele und zeigt offene Punkte der Debatte auf. 
  • BDI & BCG (Oktober 2021): „Klimapfade 2.0 – Aufbruch in die Klima-Zukunft
    Deutschland steht in Sachen Klimaschutz vor einem gewaltigen Kraftakt und gleichzeitig vor einer historischen Chance: Um die Klimaschutzziele zu erreichen, sind für das Etappenziel bis 2030 Mehrinvestitionen von 860 Milliarden Euro erforderlich. Das zeigt die gemeinsame Studie „Klimapfade 2.0“ des BDI und der Strategieberatung BCG. Der BDI schlägt einen breiten Instrumentenmix in der Klima-, Energie-, Verkehrs- und Industriepolitik vor, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Klimarisiken

Menschenrechte

Nachhaltigkeitsrisiken

  • BaFin (Oktober 2021): Der deutsche Finanzsektor und die Nachhaltigkeitsrisiken: Eine Sachstandserhebung durch die BaFin (Oktober 2021):
    Auf Basis einer Umfrage von beaufsichtigten Finanzinstituten hat die BaFin eine Studie veröffentlicht, die sich mit der Umsetzung von ESG-bezogenen Risikomanagement in diesen Instituten beschäftigt. Laut der Studie beschäftigen sich bereits nahezu alle der befragten Institute mit Nachhaltigkeitsrisiken, ebenso weisen die Institute große Unterschiede in der Tiefe und Qualität der getroffenen Maßnahmen auf. Die Studie beruht auf Antworten aus 381 Instituten, von denen die Mehrheit dem Versicherungssektor zugeordnet werden können. Die Studie selbst kann hier abgerufen werde

Real Estate

  • Green Finance Institut (Oktober 2021): „Green Finance Institute launches UK framework for Building Renovation Plans 
    Die Coalition for the Energy Efficiency of Buildings des Green Finance Institute hat im Oktober sein neues Rahmenwerk vorgestellt, welches die Einführung von Renovierungsplänen für Immobilien auf dem britischen Markt fördern soll. An der Entwicklung des Rahmenwerks waren 50 Organisationen und Experten aus den Bereichen Immobilien, Renovierung, Energie, Finanzen und Daten sowie lokale Behörden und Vermieter von Sozialwohnungen beteiligt.

Responsible Banking

Soziale Aspekte

  • Responsible Investor (Oktober 2021): „Is mental health financially relevant?“
    Ein Großteil der Aufmerksamkeit für ESG konzentriert sich derzeit auf Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel, aber was ist mit sozialen Risiken? Ein falsches Management von Gleichberechtigung, Geschäftsethik, Arbeitsbedingungen usw. kann große Auswirkungen auf die Leistung des Unternehmens haben.
    Anlässlich des Welttages der psychischen Gesundheit am 10. Oktober 2021, vertritt der unabhängige ESG Berater Alberto Monzonis die Ansicht, dass das Covid die psychische Gesundheit auf der Agenda der Investoren nach oben gebracht hat und die Daten dafür sprechen, dass dies auch so bleiben sollte.

Sustainable Finance

  • G20 (Oktober 2021): „G20 Sustainable Finance Roadmap 
    Die G20 hat sich unter der Präsidentschaft Italiens wieder dem Thema Sustainable Finance gewidmet und die entsprechende Arbeitsgruppe einen Fahrplan entwickeln lassen, der im Oktober veröffentlicht wurde. Der Hauptzweck des Fahrplans ist es, die private und öffentliche nachhaltige Finanzierung zu steigern und damit die Umsetzung des Pariser Abkommens und der Agenda 2030 zu beschleunigen. Darin werden die wichtigsten Prioritäten für die Ausweitung nachhaltiger Finanzierungen festgelegt und Maßnahmen aufgeführt, die die G20 ergreifen muss, um die Verwirklichung dieser Prioritäten in den kommenden Jahren zu fördern. 
  • G20 (Oktober 2021): „2021 Synthesis Report – G20 Sustainable Finance Working Group 
    Die Sustainable Finance Working Group (SFWG) der G20 hat einen Synthesebericht veröffentlicht, der die in diesem Jahr geleistete Arbeit in drei Schwerpunktbereichen zusammenfasst:
    1. Verbesserung der Vergleichbarkeit und Interoperabilität von Ansätzen zur Ausrichtung von Investitionen auf Nachhaltigkeitsziele;
    2. Überwindung von Informationsproblemen durch Verbesserung der Offenlegung und Berichterstattung im Bereich der Nachhaltigkeit; und
    3. die Stärkung der Rolle der internationalen Finanzinstitutionen (IFI) bei der Unterstützung der Ziele des Pariser Abkommens und der Agenda 2030.

    Alle Dokumente im Zusammenhang mit den Aktivitäten der SFWG sind auf der Website verfügbar, einschließlich der Berichte der Wissenspartner. 

  • McKinsey & Company (August 2021): „Organizing for sustainability success: Where, and how, leaders can start 
    Da Nachhaltigkeit immer mehr zu einer strategischen und operativen Notwendigkeit wird, kommt der geeigneten Nachhaltigkeitsorganisation im Unternehmen eine immer wichtigere Rolle zu. Vor diesem Hintergrund zeigt der vorliegende Artikel vier Wege auf, wie Führungskräfte die organisatorische Neugestaltung ihrer Nachhaltigkeitsarbeit steuern können und warum sie anders über Nachhaltigkeit denken müssen als über andere, traditionellere Geschäftsthemen
    An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass sich auch der VfU dem Thema „Organisation des Nachhaltigkeitsmanagements“ widmet und dazu aktuell eine insgesamt vierteilige Workshopreihe mit dem Titel „Vom Nachhaltigkeitsmanagement zum Sustainable Finance Management“ durchführt. VfU Mitglieder können die entsprechende Veranstaltungsdokumentation nach Log-in von der VfU Mediathek beziehen. 
  • HSBC (September 2021): „Sustainable Financing and Investing survey – Europe Report 
    Die von HSBC nun im fünften Jahr durchgeführte Umfrage zu nachhaltigen Finanzierungen und Investitionen zeichnet die Marktstimmung und die sich entwickelnden Einstellungen auf, um diesen wichtigen Bereich besser zu verstehen. Es handelt sich um eine umfassende globale Umfrage unter 2.000 Kapitalmarktemittenten und -investoren aus 19 Branchen in 34 Ländern. Der Bericht für Europa zeigt, dass das starke Engagement der Kapitalmarktteilnehmer für Nachhaltigkeit zwar eine weltweite Bewegung ist, doch stehen die europäischen Anleger und Emittenten dabei an vorderster Front und zeigen ihren Kollegen in anderen Regionen oft, wie der Wandel aussehen kann.

📣 SONSTIGES

Zurück ins Büro ?

Going back to the office after Covid. From the Flemmish government.

In eigener Sache

Zum Schluss nochmal die Bitte um Feedback und Anregungen zu unserem Newsletter sowie um Hinweise und Meldungen aus Ihren Häusern für die nächsten Newsletter – die Sie uns gerne jederzeit zusenden können, an: info@vfu.de

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